Offene Regale bringen Struktur und Stauraum in Wohn-, Ess- oder Arbeitsbereiche. Gleichzeitig verändern sie die Lichtverteilung: Böden, Bücher und Dekoration können Schatten werfen. Mit der richtigen Position der Leuchten bleibt das Regal sichtbar, ohne dass der Raum unruhig wirkt.
Regal und Raumlicht getrennt denken
Die allgemeine Beleuchtung muss nicht jedes Regalfach direkt ausleuchten. Planen Sie zuerst das Licht für den Raum und entscheiden Sie anschließend, ob das Regal einen zusätzlichen Akzent benötigt.
Seitliche Schatten vermeiden
Eine einzelne Lichtquelle direkt neben einem hohen Regal kann starke Schatten zwischen den Böden erzeugen. Ein etwas größerer Abstand oder eine zweite Lichtquelle verteilt das Licht häufig gleichmäßiger.
Pendelleuchten mit Abstand platzieren
Hängt eine Pendelleuchte nahe an einem offenen Raumteiler, sollte ihre Position aus mehreren Blickwinkeln geprüft werden. Der Schirm darf weder den Zugang zum Regal noch wichtige Sichtachsen blockieren.
Wandlicht für Tiefe nutzen
Bei einem Regal an der Wand kann zusätzliches Licht auf angrenzenden Flächen die Konturen hervorheben. So wird das Möbel Teil der Raumgestaltung, ohne dass jedes Objekt separat beleuchtet werden muss.
Reflexionen bei Glas und Metall prüfen
Glasvasen, Bilderrahmen oder Metallobjekte können punktuelle Lichtquellen stark reflektieren. Testen Sie die Leuchtenposition deshalb auch aus typischen Sitz- und Laufpositionen.
Akzent statt Schaufenster
Ein Wohnregal braucht selten eine vollständig gleichmäßige Präsentationsbeleuchtung. Ein zurückhaltender Akzent und gutes Raumlicht reichen meist aus. Das Ergebnis wirkt wohnlicher und lässt Bücher, Pflanzen und Dekoration natürlicher in den Raum eingebunden erscheinen.