Zimmerpflanzen wirken besonders schön, wenn Licht Blätter, Formen und Schatten sichtbar macht. Dabei werden jedoch zwei unterschiedliche Ziele oft verwechselt: dekorative Beleuchtung für den Raum und Licht, das tatsächlich für das Pflanzenwachstum gedacht ist.
Dekoratives Licht setzt Pflanzen in Szene
Eine Wand-, Tisch- oder Stehleuchte kann eine große Pflanze als Gestaltungselement hervorheben. Seitliches Licht betont Blattstrukturen und erzeugt Tiefe an der Wand. Für die Raumwirkung ist das hervorragend, sagt aber noch nichts darüber aus, ob die Pflanze ausreichend Licht für ihr Wachstum erhält.
Wohnleuchten sind nicht automatisch Pflanzenlampen
Normale dekorative Leuchten werden nach Wohnkomfort, Lichtfarbe und Gestaltung ausgewählt. Pflanzen haben je nach Art andere Anforderungen an Lichtmenge und Beleuchtungsdauer. Wer fehlendes Tageslicht ausgleichen möchte, sollte deshalb eine dafür vorgesehene Pflanzenbeleuchtung wählen.
Position für die Raumgestaltung
Ein Lichtpunkt leicht hinter oder neben einer Pflanze erzeugt interessante Schatten. Direktes Licht von vorne wirkt flacher. In kleinen Räumen kann eine beleuchtete Pflanzenecke zudem eine zuvor dunkle Raumzone sichtbar machen.
Material und Lichtfarbe
Warmweißes Wohnlicht harmoniert besonders gut mit Holz, Rattan und natürlichen Textilien. Es lässt Grün wohnlich wirken und eignet sich für abendliche Akzentbeleuchtung.
Fazit
Nutzen Sie dekorative Leuchten, um Pflanzen gestalterisch hervorzuheben. Für biologische Lichtbedürfnisse sollten dagegen geeignete Pflanzenleuchten und die Anforderungen der jeweiligen Pflanzenart maßgeblich sein.