Im Ankleidezimmer zählt nicht nur Atmosphäre. Kleidung, Materialien und Farben sollen möglichst zuverlässig erkennbar bleiben. Eine durchdachte Kombination aus Grund- und Schrankbeleuchtung verhindert dunkle Zonen und harte Schatten.
Gleichmäßiges Grundlicht planen
Die zentrale Beleuchtung sollte Laufwege und offene Flächen gleichmäßig erfassen. Eine breit abstrahlende Deckenleuchte ist dafür häufig praktischer als ein einzelner stark gerichteter Lichtpunkt.
Schrankfronten gezielt beleuchten
Steht man zwischen Deckenleuchte und Kleiderschrank, kann der eigene Körper Schatten auf Kleidung werfen. Zusätzliche Lichtquellen nahe der Schrankzone reduzieren dieses Problem. Die Position ist dabei wichtiger als maximale Helligkeit.
Farbwiedergabe berücksichtigen
Wer ähnliche Farbtöne unterscheiden möchte, sollte neben der Lichtfarbe auch auf eine gute Farbwiedergabe des verwendeten Leuchtmittels achten. Das ist besonders hilfreich bei dunklen Stoffen und gedeckten Farben.
Spiegel ohne harte Schatten
Ein Spiegel profitiert von Licht, das das Gesicht möglichst gleichmäßig erreicht. Seitlich angeordnete Lichtquellen können dafür geeigneter sein als ein einzelner Spot direkt von oben.
Lichtfarbe sinnvoll wählen
Neutraleres Licht kann beim Zusammenstellen von Kleidung praktisch sein, während wärmeres Licht wohnlicher wirkt. In einem Ankleidezimmer, das direkt ans Schlafzimmer grenzt, kann eine abgestimmte Kombination sinnvoll sein.
Funktion vor Dekoration
Eine dekorative Leuchte darf den Raum prägen, sollte aber die funktionalen Lichtpunkte nicht ersetzen. Planen Sie zuerst Schrank, Spiegel und Laufwege. Danach lässt sich ein Designakzent ergänzen, ohne die Alltagstauglichkeit zu verlieren.